Marina Naprushkina ist Künstlerin, Feministin und Aktivistin. Sie arbeitet vorwiegend außerhalb institutioneller Räume und kooperiert regelmäßig mit Communities und aktivistischen Organisationen. Naprushkina entwickelt neue, selbstorganisierte Formate und Strukturen, die Theorie und Praxis miteinander verschränken. 2007 rief sie das „Büro für Antipropaganda“ ins Leben, das sich mit Machtstrukturen in Nationalstaaten wie Belarus auseinandersetzt. 2013 initiierte sie das Gemeindezentrum Neue Nachbarschaft/Moabit. Sie lehrt an der Universität der Künste in Berlin.
2024,
Offset-Prints
Das Plakat-Projekt wirft ein Schlaglicht auf den andauernden Krieg Russlands in der Ukraine und kontextualisiert ihn als Krieg in und gegen Europa. Die eingeladenen Künstler_innen gestalteten je ein Plakat zu der Frage: Was passiert mit Europa, wenn der Krieg gegen die Ukraine weitere zehn Jahre andauert? Die Hälfte der Druckauflage wird in Berlin plakatiert, die andere Hälfte wird an den verschiedenen Standorten der Kyiv Perenniale kostenlos zum Mitnehmen ausliegen.


neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf, Between Bridges, Prater Galerie
23. Februar–9. Juni